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Geschichte
Angefangen hat alles mit Anna und Thomas Weiter, die 1966 den Marienfelderhof gründeten, nur mit ihrem Mut, schaffenden Händen und das Weinwissen, das sie mitnahmen, als sie aus dem Banat flüchten mussten.
Das Weingut erhielt den Namen Marienfelderhof – benannt nach Marienfeld in Rumänien, der Heimat des Donauschwaben Thomas Weiter. Bereits dort lebte die Familie vom Weinbau und von der Rebveredelung. Mit diesem Wissen entstand das heutige Wein- und Sektgut Marienfelderhof.
Anfangs wurde ausschließlich Fasswein erzeugt.
1971 heiratete Reinhard seine Jutta aus dem Nachbarort Godramstein. Bald darauf wurde Sohn Thorsten geboren, ein Jahr später folgte Holger. Reinhard und Jutta füllten erstmals einen Teil des Weines selbst in Flaschen ab. Durch Weiterempfehlungen und Weinproben stieg der Flaschenverkauf spürbar an. Um neue Absatzmärkte zu erschließen, entschieden sich die jungen Weiters, ihren Wein dort anzubieten, wo keine Reben wachsen: 1984 bereisten sie den Norden Deutschlands und brachten den Menschen auf Weinfesten – z. B. in Salzgitter, Bremen, Ahrensburg oder Kiel – die Pfälzer Weine näher, mit Erfolg. Dadurch angespornt, investierten sie in einen Verkaufsanhänger: damals noch ein Prototyp und heute unsere „rollende Vinothek“. Die konsequente Arbeit an der Weinqualität trug Früchte und wurde mit drei Staatsehrenpreisen (1984, 1986 und 1994) sowie zahlreichen Prämierungen belohnt.
In diese Zeit des Aufbruchs und der Qualitätsarbeit bin ich hineingewachsen – und ab 1988 durfte ich den Marienfelderhof Schritt für Schritt aktiv mitgestalten.
Als ältester Sohn begann ich, Thorsten Weiter, 1988 eine dreijährige Lehre als Winzer. Nach dem Abschluss entschied ich mich für die Weiterbildung zum Weinbautechniker.
Im Jahr 2000 bauten mein Vater und ich eine neue Traubenannahme und kauften eine neue Kelter – zur weiteren Qualitätsoptimierung. 2003 heirateten Tanja und ich; unser Sohn Neo kam zur Welt, 2005 folgte Jona und 2008 Linus. 2004 übernahmen wir das Weingut von meinen Eltern. 2007 weihten wir gemeinsam mit unseren Kunden die neue Weinprobierstube „Altes Kelterhaus“ mit 38 Sitzplätzen ein. Damit entstand auf dem Marienfelderhof eine Plattform für Wein, Kultur und Genuss.
2008 schlossen wir uns dem Bioland-Verband an. Seitdem werden die Weine so natürlich wie möglich durch „kontrolliertes Nichtstun“ ausgebaut.
2011 bauten wir ein neues Wirtschaftsgebäude. Zur Stromerzeugung wurde eine Photovoltaikanlage mit 305 kW errichtet; sie deckt seitdem rund 60 % unseres Strombedarfs. Seit 2023 sind wir mithilfe eines Batteriespeichers mit 150 kWh stromautark. Das unterstreicht unser Bestreben, die Ressourcen der Natur so nachhaltig wie möglich zu nutzen und sie dabei so wenig wie möglich zu belasten.
Heute leben drei Generationen unter einem Dach. Reinhard und Jutta genießen ihren Lebensabend. Tanja organisiert individuelle Weinproben und richtet Feste zu Hause aus. Ich bin für An- und Ausbau der Weine zuständig und regelmäßig „auf Tour“ in Sachen Wein. Mittlerweile ist Neo Anlagenmechaniker SHK, Jona hat die Winzerlehre abgeschlossen, und Linus befindet sich aktuell noch in der Ausbildung zum Winzer. Alle unterstützen uns tatkräftig mit vielen Ideen – so wird das Leben auf dem Marienfelderhof nie langweilig. Und genau das motiviert mich jeden Tag: unsere Geschichte weiterzuschreiben – mit Respekt vor der Natur und Freude am Wein.
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Kleine Helden im Weinberg
Sie sind winzig – und doch unersetzlich: Käfer, Spinnen, Wespen und Bienen. Diese kleinen Helden im Weinberg unterstützen uns auf natürliche Weise dabei, die Reben gesund zu halten und Schädlinge in Schach zu halten.
Damit unsere kleinen Helfer ihr Bestes geben können, brauchen sie eine gut entwickelte Begrünung zwischen den Weinbergszeilen – vielfältig, blühend und voller unterschiedlicher Pflanzen. Um dieses empfindliche Ökosystem zu schützen, fährt Thorsten so selten wie möglich mit dem Traktor durch die Zeilen. Wenn es dennoch nötig ist, setzt er durchdachte Maschinenkombinationen ein, sodass häufig zwei Arbeitsschritte in einem Durchgang erledigt werden können. Weil wir nach Bioland-Richtlinien arbeiten, verzichten wir konsequent auf synthetische Pestizide und Herbizide – und fördern so die Artenvielfalt im Weinberg.
Lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für die Natur anstecken, indem Sie sich für Biowein entscheiden und damit einen „geschmackvollen“ Beitrag zu mehr Natürlichkeit leisten.
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Weiterempfehlung
Unser Weingut entwickelt sich vor allem durch persönliche Empfehlungen.
Wir haben uns bewusst für den direkten Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden entschieden – und gegen den anonymen Verkauf im Supermarkt. Besuchen Sie unseren Familienbetrieb und lernen Sie unsere Arbeit kennen. Wir beraten Sie individuell, nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und empfehlen Ihnen den Wein, der zu Ihrem Geschmack passt. Vom Rebstock bis zum fertigen Bio-Wein begleiten wir jeden Schritt mit Sorgfalt. Seit drei Generationen steht unser Name für Weinbau mit Leidenschaft – und für Qualität, die man schmeckt.